Als zentrale Ansprechpartnerinnen stehen in der Klinik Wartenberg zwei Integrationsbeauftragte zur Verfügung. Sie fördern vor allem die betriebliche sowie die sprachliche, soziale und gesellschaftliche Integration. So unterstützen sie die ausländischen Mitarbeitenden beim Ausfüllen von Dokumenten und Anträgen, bei der Verlängerung der Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis in Zusammenarbeit mit dem Ausländeramt, begleiten die Deutschkurse und vieles mehr. Darüber hinaus vermitteln sie auch die Strukturen, Werte und Kultur innerhalb der Klinik Wartenberg sowie in der deutschen Gesellschaft im Allgemeinen.
Außerdem zeigen sie den Mitarbeitenden aus dem Ausland Einkaufsmöglichkeiten, Ärztinnen und Ärzte, Apotheken und weitere Anlaufstellen des täglichen Lebens. Beispielsweise fahren sie auch mit den neuen Kolleginnen und Kollegen zum Möbelhaus und helfen bei der Ersteinrichtung der Wohnung.
Beide Integrationsbeauftragten sind Pflegefachkräfte und Praxisanleiterinnen. Zu ihren Aufgaben zählen:
- Einarbeitung in den ersten Wochen auf Station und Integration in der Klinik
- Unterstützung und Ausbau der sprachlichen Kompetenzen
- Unterstützung und Aussuchen der passenden Schule für den Anerkennungsprozess
- Praxisanleitungen im Sinne des Anerkennungsprozesses (je nach Schule wird dies unterschiedlich gehandhabt)
Über die betriebliche Integration hinaus helfen sie den ausländischen Mitarbeitenden auch bei privaten Angelegenheiten, wie der Bankkontoeröffnung, Erstellung eines Dauerauftrags für die Mietzahlungen, Onlinebanking, Abschluss einer Haftpflichtversicherung, Anmeldung von Strom, Internet, Mobiltelefon-Vertrag sowie sämtlichen Behördengängen. Auch Begleitung und Fahrten zu Ärztinnen und Ärzten oder im Notfall ins Krankenhaus sind möglich.
